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Vor einem Jahr hat es in Gmünd die ersten Grenzblockaden gegen das AKW Temelin geben.
Deshalb wurden am Sonntag ab 14.00 Uhr die Fahrstreifen zur Grenze nur "in Anspruch
genommen", denn eine Grenzblockade wäre nicht genehmigt worden.
Wachrütteln und Bevölkerung sensibilisieren
Das war das Ziel, das die Veranstalter im Vorjahr mit ihren Grenzblocken in Gmünd
erreichen wollten. Denn wenn es in Temelin einen Atom-Unfall gibt, wäre auch das
Waldviertel davon betroffen.
Während der Rückhalt bei der Waldviertler Bevölkerung gewachsen sei, sei er bei den
Politikern eher zurückgegangen, sagt Gottfried Brandtner von den AKW-Gegnern. Deshalb
wolle man die Blockaden auch nicht ewig durchführen.
Gottfried Brandtner:
"Wir wollen im Prinzip nicht immer wieder an die Grenze gehen müssen. Wir können
nicht ewig blockieren und haben das sicher auch nicht vor, aber wir sehen es als
Notwehrmaßnahme. Das werden wir sicher bei Bedarf von unseren Behörden noch einfordern,
nicht dass sozusagen die Politiker einerseits zusagen und es dann von Behördenebene
untersagt wird."
"Inanspruchnahme mehrerer Fahrstreifen"
Das sei mit ein Grund, warum die Veranstaltung nur eine "Inanspruchnahme mehrerer
Fahrstreifen" und eben keine Blockade sei - als solche wäre sie nämlich nicht
genehmigt worden.
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