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Geht es nach dem Wunsch der Betreiber, soll der Donauturm in absehbarer Zeit
Selbstversorger in Sachen Energie werden. Rund 3.500 Kilowattstunden pro Tag müssten
produziert werden.
100 Quadratmeter Solarzellen
Ein erster Schritt ist die bevorstehende Erweiterung der Solarzellen-Anlage von 20 auf 100
Quadratmeter. Die Anlage ist vor drei Jahren installiert worden. Durch die Erweiterung
könne die Beleuchtung des Turm-Restaurants allein durch den Sonnenstrom bewerkstelligt
werden, so die Betreiber.
Ziel: Strombedarf ganz abdecken
Mittelfristig wollen die Betreiber den kompletten Strombedarf selbst abdecken können.
Rund 3.500 Kilowattstunden pro Tag benötigen die Antriebstechnik des drehbaren
Restaurants und die beiden Hochgeschwindigkeitsaufzüge.
Platz für die nötigen Solarzellen gibt es nach Ansicht der Betreiber genug. Rund 5.000
Quadratmeter der Betonröhre könnten optisch unauffällig "verpflastert"
werden.
250 Beteiligungsscheine
Die 44.000 Euro für die jetzige Vergrößerung sollen mittels Beteilungsmodell und einer
Energieförderung der Stadt Wien aufgebracht werden.
350 Anteilsscheine um je 73 Euro werden aufgelegt. Käufer werden damit für zehn Jahre zu
Mitbesitzern der Solaranlage. Danach wird eine Dividende bar oder in Form von Gutscheinen
für den Donauturm ausbezahlt.
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