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Umweltverträglichkeit, soziale Verantwortung und erfolgreichen Wirtschaften
sollen verknüpft werden
Wien (OTS) - Eine "nationale Strategie zur nachhaltigen Entwicklung" hat heute,
Dienstag, den Ministerrat passiert. Dieser Katalog an Zielen und Maßnahmen soll als
langfristiges Leitbild dafür dienen, wie in Österreich Umweltverträglichkeit, soziale
Verantwortung und erfolgreiches Wirtschaften miteinander verknüpft werden können.
Umwelt- und Landwirtschaftsminister Mag. Wilhelm Molterer wurde von der Bundesregierung
beauftragt, die Umsetzung dieser Strategie zu koordinieren und diese an den Nationalrat
weiterzuleiten.
Ein vor kurzem in Auftrag des Weltwirtschaftsforums veröffentlichter Umwelt- und
Nachhaltigkeitsindex hat Österreich unter 142 Staaten auf Rang 7 gereiht. Die
"Nachhaltigkeitsstrategie" beschreibt Ziele und Maßnahmen, mit denen diese
erfreuliche Entwicklung fortgesetzt werden soll. Sie soll damit zu einem neuen Leitbild
für die heimische Umwelt-, Wirtschafts-, Beschäftigungs- und Sozialpolitik werden. In
den Kategorien "Lebensqualität", "Wirtschaftsstandort",
"Lebensraum" und "Internationale Verantwortung" sind 20 Ziele für
eine dauerhafte Fortentwicklung festgelegt. Die wichtigsten Eckpunkte dieser
Gesamtstrategie:
* kein Umweltverbrauch zu Lasten der Zukunft
* Schutz von Boden, Wasser und Luft
* Sicherung eines menschenwürdiges Lebens in Wohlstand und sozialer Sicherheit für die
heutige und künftige Generation
* soziale Sicherheit und Fairness für alle Generationen
* Wirtschaft steuern mit Lenkungseffekten, Anreizen, einer Entlastung des Faktors Arbeit
und der Nutzung erneuerbarer Rohstoffe und Energieträger
Beim Ende August in Johannesburg beginnenden "Erd-Gipfel" wird die
Staatengemeinschaft Bilanz ziehen, wie die nachhaltige Entwicklung seit dem Gipfel 1992 in
Rio international vorangekommen ist und weiter vorangetrieben werden kann. Hauptthemen bei
der Konferenz sind die Armutsbekämpfung, die Änderung von Verbrauchs- und
Produktionsmustern sowie nachhaltiges Bewirtschaften von Naturgütern.
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