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Mutiger Vorstoß der polynesischen Inseln
Rarotonga (pte, 3. August 02/09:10) Die Regierung der
Cook-Inseln in Polynesien setzt auf erneuerbare Energien. Das teilte die
Energieministerin Mata Nooroa bei einer Sitzung des Parlaments diese
Woche mit. Neue Energiequellen wie Treibstoff aus Kopra, Windkraft und
Solarenergie sollen die Inseln des Archipels schon demnächst mit Energie
versorgen, berichtet die lokale Nachrichtenagentur
http://www.ck/index.html
"Lokal produzierte und erneuerbare Energie sind die besten Lösungen, um
die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren", so die
Energieministerin. "Die fossilen Brennstoffe sind außerdem zu teuer",
meint Nooroa. Andererseits können erneuerbare Energien ebenso eine
Versorgung mit Elektrizität garantieren. Die Cook-Inseln produzieren
genug Kopra, um Treibstoff daraus zu produzieren. Die durchschnittlichen
Windstärken würden eine effektive Nutzung der Windenergie zulassen und
die durchschnittlichen Sonnenscheinstunden erlauben eine optimale
Ausnutzung von solarer Energie, erklärte die Ministerin.
Bereits Mitte Juli erklärte Nooroa, dass auf der Insel Mangaia,
der südlichsten Cook-Insel, das Windkraftprojekt durchgesetzt werde. Die
Ministerin, die auch den Vorsitz beim Regional Energy Meeting hatte, will
versuchen gemeinsame Energie-Lösungen für die Region Südpazifik zu
erarbeiten. Zu den wichtigsten Aufgaben dabei zählt auch ein passendes
Finanzierungsprogramm für diese Projekte. Zwei Windkraftwerksprojekte,
eines für die Hauptinsel Rarotonga und eines für Mangaia, werden derzeit
von der ESCAP http://www.escap.org, einer in Bangkok
ansässigen
UNO-Agentur, geprüft.
Die Cook-Inseln sind wie viele anderen Insel-Staaten besonders von der
Bedrohung durch den steigenden Meeresspiegels betroffen. Zu diesem Zweck
wird mit Hilfe der kanadischen Regierung ein 122.000 Euro teures
Monitoring Center auf der Insel Aitutaki eingerichtet. Das
Beobachtungszentrum gehört zum South Pacific Regional Environment
Programm.
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