Grünes Licht für Windkraft im Burgenland
Grünes Licht gibt es für den Ausbau der Windkraft im Nordburgenland 200 Projekte sind beantragt. Das Land hat nun in einer Studie erheben lassen, wo derartige Anlagen mit Naturschutz und den Interessen der Anrainer vereinbar sind. 200 Projekte und genügend Standorte Das Ergebnis: etliche Windkraftprojekte müssen zwar verlegt werden - es gibt aber genug Standorte für alle. Im Burgenland gibt es derzeit 20 Anlagen - ganze 200 Projekte sind aber beantragt. Sie könnten zwei Drittel des burgenländischen Strombedarfs decken. Interessenten auch aus Bundesländern Die Windkraft-Interessenten kommen freilich auch aus anderen Bundesländern. Schließlich müssen alle Energieversorger den gesetzlich festgelegten Ökostromanteil von vier Prozent bis 2007 erreichen. Mehr als zehn Gemeinden untersucht In der Studie berücksichtigt wurden die Interessen der Anrainer, Tourismus sowie die Flugrouten der Zugvögel, sagt Landeshauptmann Hans Niessl. Das Untersuchungsgebiet umfasste mehr als zehn Gemeinden von der Parndorfer Platte über die Leithaniederung bis hin zum Heideboden. Hans Niessl: "Und es hat sich gezeigt, dass zehn Prozent des Untersuchungsgebietes für die Errichtung von Windkraftanlagen geeignet sind. Wir werden von dieser Studie nicht abgehen und keine Kompromisse eingehen, sondern das ist die Grundlage für die Raumplanung." Norden prädestiniert für Windkraft Das Nordburgenland sei prädestiniert für Windenergie, sagt Studienautor Gregori Stanzer vom Österreichischen Institut für Raumplanung, weil neben dem ständig wehenden Nordwestwind der Wind aufgrund der fehlenden Barriere der Alpen auch aus dem Süden und Südosten komme. Windpark Zurndorf übertrifft Erwartungen Der Windpark Zurndorf arbeitet schon jetzt fast ein Drittel des Jahres mit voller Leistung und hat die ursprünglichen Erwartungen übertroffen. Windpark Zurndorf: http://www.zurndorf.at/Windpark/start.htm
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